Letztens hatte ich spontan Lust, ein Rezept aus meinem La Veganista-Kochbuch zu probieren. Das stand – wie das so oft bei Kochbüchern der Fall ist – quasi ungelesen im Regal. Ich liebe Kochbücher, aber irgendwie macht man dann doch nur 1-2 Rezepte und guckt nie wieder rein.

Kennt ihr Franzbrötchen? Solltet ihr schon mal in Hamburg gewesen sein, werdet ihr sie kennen und lieben, anderswo sind sie nicht so leicht zu bekommen. Im Grunde handelt es sich um eine Art Zimtschnecke, aber auch nicht so ganz. Bei „La Veganista“ waren die Franzbrötchen natürlich vegan, ich hab die ganz spontan gemacht und genommen, was da war. Für die vegane Variante muss man allerdings nicht viel ändern.

Teig

125ml (Soja)milch
250g Mehl
1 Packung Trockenhefe (oder etwa einen halben Würfel frische)
40g Zucker
40g Margarine
1 Prise Salz

Füllung

70g Margarine
1TL Zimtpulver
70g Zucker

Zubereitung

Die Milch (am besten nicht ganz kalt) mit dem Mehl und der Hefe vermischen und ein paar Minuten ruhen lassen. Dann die restlichen Zutaten dazu, ordentlich kneten und 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig zu einem Rechteck ausrollen, die Margarine mit der Hand auf einer Teighälfte verteilen und beide Hälften übereinander falten. Die Ränder zusammendrücken.

Wieder zu einem Rechteck ausrollen, das gedanklich in Drittel teilen und beide äußeren Drittel in die Mitte falten. Den gefalteten Teig 15 Minuten in den Kühlschrank.

Die 70g Zucker mit dem Teelöffel Zimt vermischen, ganz wenig Wasser hinzufügen, vermischen und auf dem Teig verteilen. Dann den Teig aufrollen.

Die Rolle in Scheiben schneiden, die in der Mitte eindrücken, alles 15 Minuten gehen lassen und währenddessen den Backofen auf 200° vorheizen, die Franzbrötchen 15 Minuten lang backen und dann genießen.

Die Erklärung ist nicht ganz einfach, im La Veganista-Kochbuch ist das dank ganz vieler Erklärungsfotos viel einleuchtender, kauft euch das Buch, wenn ihr es noch nicht habt, es lohnt sich wirklich.