Lasagne kann man auf zahlreiche Arten machen und auch ganz leicht vegetarisch, zum Beispiel mit Spinat-Füllung. Für mich gehört in eine Lasagne aber ganz klar Hack, umso dankbarer bin ich für die doch halbwegs gute Veggiehack-Auswahl in fast allen Supermärkten. Die verbreitetsten Sorten im normalen Handel sind das Veggie-Hack von Quorn (etwa 2,99/175g) und das Hack von Rügenwalder (ebenfalls 2,99/180g), was den „Vorteil“ hat, dass es nicht nur vegetarisch, sondern auch vegan ist. Mir persönlich schmeckt das Hack von Quorn aber viel besser als das von Rügenwalder, auch wenn ich die anderen Veggie-Produkte von Rügenwalder ziemlich genial finde.

Ein kleiner Vergleich der beiden Hack-Sorten:

Rügenwalder Quorn
vegan ovo-vegetarisch
Brennwert (pro 100g) 140kcal 97kcal
Protein (pro 100g) 21g 13g
Zucker (pro 100g) 1,4g 0,5g
ges. Fette (pro 100g) 0,3g 0,2g
Preis/100g 1,66€ 1,70€

Vegetarische Lasagne

Das vegane Hack von Rügenwalder hat also mehr Kalorien, dafür aber auch mehr Eiweiß, kostet etwas weniger und ist für Veganer (in meiner Lasagne egal, denn die ist nicht vegan) geeignet. Geschmacklich sind beide super, hab ich die Wahl, ziehe ich das von Quorn aber meistens vor.

So viel dazu. Ansonsten macht man die vegetarische Lasagne vermutlich wie jede andere Lasagne auch. Für eine normale Form (ergibt bei mir 4 Portionen) brauche ich folgendes:

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Veggie-Lsagne

Zutaten

  • 1/2 rote Zwiebel
  • 2 Pckg Veggiehack
  • 3 Karotten
  • 1 Pckg Passierte Tomaten (oder Tomatenfruchtfleisch)
  • 6 (ca.) Lasagneplatten
  • 2 Pckg Sauce Bechamel
  • 1 Pckg Streukäse

Anleitungen

  1. Den Backofen auf 200° vorheizen.

    Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. 

    Die Zwiebel würfeln.

  2. Wenn das Öl heiß ist, die Zwiebel-Würfel in die Pfanne geben, danach das Hack dazu geben. Jetzt die Karotten schälen und fein reiben.

  3. Wenn das Hack gut angebraten ist, die passierten Tomaten/das Tomatenfruchtfleisch in die Pfanne geben und die Karotten dazu. Die Soße mit Salz und Pfeffer würzen, wenn gewünscht auch mit etwas Chili.

  4. Die Auflaufform jetzt mit der Hälfte (bei einer besonders großen/kleinen Form müsst ihr das natürlich abändern) der Soße füllen. Alles mit Lasagnenplatten belegen, darauf die Hälfte der Sauce Bechamel geben. Jetzt kommt die zweite Schicht Soße, wieder Platten und Sauce Bechamel, oben auf alles kommt jetzt der Käse.

  5. Die Auflaufform mittig für etwa 20 Minuten in den Ofen schieben. Danach die Auflaufform herausnehmen, mit einem Messer vorsichtig die Lasagne zerteilen, mit einem Pfannenwender auf Teller verteilen und fertig. 
    (Wer mag, kann auch mehrere kleine Auflaufformen nehmen, so dass jeder seine eigene bekommt.)